starteten wir mit einer fast 70-stündigen Busfahrt von Lima aus nach Santiago de Chile.
Hört sich erstmal mal nicht allzu gemütlich an, jedoch wurde uns so ermöglicht, einen großen Teil der Westküste des südamerikanischen Kontinents aus dem
Fenster zu bestaunen.
Angekommen in Santiago, beherbergte uns unser lieber Freund Eric in seinem kunterbunten Haus im Stadtteil Vitacura.
In den zwei Wochen in seiner "Oasis" lernten wir die chilenische Küche vom Maestro persönlich kennen, erkundeten Santiago und verbrachten viele Stunden mit guten Gesprächen, während es draußen zum ersten Mal seit Jahrzehnten schneite.
ARGENTINIEN, EIN FEST FÜR FEINSCHMECKER!
Von der Busfahrt erholt, ging es Mitte August mit einer (nur) 24-Stunden-Fahrt weiter nach Buenos Aires.
Die spektakuläre Grenzüberfahrt werden wir wohl nie vergessen (wer kommt auf die Idee mitten im Schnee auf 5000m eine Grenze zu bauen und zu allem Überfluss die Leute dort bei gefühlten -30 Grad Stunden draussen warten zu lassen?).
Nun ja, schöne Fotos sind daraus dann doch entstanden.
Angekommen in Buenos Aires haben wir es uns mal wieder sehr gut gehen lassen - Das argentinische Essen besteht hauptsächlich aus Steaks und Eis hoechsterQualität, wie wir sehr schnell festgestellt haben.
Die Architektur in Buenos Aires ähnelt sehr der von New York oder Paris.
Das Hafengebiet sieht wiederrum fast genauso aus wie die neue Hafencity in Hamburg
(wer sich da wohl von wem hat inspirieren lassen?).
Direkt vor den Stadtzentrum gelegen, befindet sich ein wunderschönes Naturreseravat mit Zugang zum Meer (genauer: Rio de la Plata-Kanal) und mit Blick auf die Skyline.
Von Buenos Aires ging es dann in Richtung Norden, nach Puerto Iguazu, einer Stadt im Regenwald an der Dreiländergrenze Argentinien-Brasilien-Paraguay.
Dort gibt es die beeindruckendsten Wasserfälle der Welt zu bestaunen.
BOLIVIEN, LAND DER SUPERLATIVE!
Im Anschluss ging es mit einem kleinen Abstecher in Salta (Argentinien) weiter nach Tarija, Bolivien. Dort wird der "höchste Wein der Welt" auf über 2800m angebaut.
(Noch) hauptsächlich für den bolivianischen Markt bestimmt, muss er sich jedoch vor den Weinen aus Chile und Argentinien auf keinen Fall verstecken,
wie wir auf einer kleinen Weintour durch die örtlichen Bodegas inkl. Verköstigung feststellen konnten.
Seitdem gehörte eine gute Flasche "Kohlberg" für umgerechnet 2€ für uns zu jedem guten Abendessen. Prost!
Zudem ist die Gegend um Tarija für ihre unzähligen Dinosaurierfunde bekannt.
Man kann eigentlich kaum ein Haus bauen, ohne auf Überreste dieser Viecher zu stoßen.
Weiter ging es nach Uyuni (ca.4500m), von wo aus wir eine 3-tätige Tour zur Salar de Uyuni (größte und höchste Salzwüste der Welt - angeblich sogar
vom Mond aus sichtbar!) und den vielen bunten Lagunas und Geysiren im Südosten des bolvianischen Altiplanos unternommen haben. Wahnsinn!!!
(die Fotos sprechen für sich).
Reifenwechsel inklusive.
Ja - das ist SALZ.
Unsere Reisegruppe.
Nach Uyuni machten wir einen kurzen Halt in der Silberstadt Potosi, deren Silbermine einst die spanische Invasion zum großen Teil mit finanziert hat.
Danach legten wir einen längeren Stop in Sucre ein, um unsere Batterien aufzuladen. Sucre wird auch "die weiße Stadt" genannt, da ihr Stadtkern mit wunderschönen, weißen Kolonialbauten bestückt ist. Ein guter Platz zum entspannen.
Next Stop: Titikakasee. Der höchste Binnensee der Welt hat eine besondere Bedeutung, da hier auf der "Isla del Sol" (Sonneninsel) der mythische Geburtsort des ersten Inka "Manco Kapac" und seiner Frau vermutet wird.
Auf der Isla del Sol haben wir einige Tage verbracht und sogar einmal die Insel umrundet - ca. 8 Stunden mehr als 20 km durch Berge und Täler und über Stock und Stein - und das auf der Höhe! Aber die Aussicht hat die Strapazen locker wett gemacht.
Mit ein wenig Fantasie soll in diesem Fels ein Puma zu erkennen sein.
Islas Flotantes de Bolivia
Von der berühmten, bolivianischen Copacabana ging es dann direkt in die Hauptstadt La Paz, wo wir nicht nur das sehr gute internationale Essen genossen haben, sondern auch die Preinka-Ruinen von Tiwanaku besucht haben.
Blick aus unserem Hotelfenster in La Paz, 24 Stunden Party, da Stadtfest.
Tiwanaku
"El Alto" - La Paz
Rückkehr nach Peru: La Paz-Arica (Chile)-Arequipa (Peru)
Nun sind wir wieder in Peru (Arequipa) und freuen uns auf die letzten Wochen, in denen wir mit unserem lieben Freund Henry den berüchtigten "Gringotrail"
(Puno, Cusco, Machu Picchu) absolvieren werden, um dann Anfang November wieder in die Heimat zurückzukehren!
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